Die Geschichte unserer Schuluniformen

Schule und Kindergarten

Die Geschichte unserer Schuluniformen

In vielen Staaten der Welt werden heute Schuluniformen getragen, um etwaige soziale Unterschiede der Kinder weniger sichtbar zu machen. Im ländlichen Kambodscha, wo alle Menschen praktisch gleich arm sind, erfüllen sie andere Zwecke. Hier erfahren sie, welche das sind.Farbenfroh präsentieren sich unsere Schul- und Kindergartenkinder auf den Fotos vom Campus. Vom eher gedeckten Beige der Heimuniformen über das Rosa und Hellblau der Jüngeren bis hin zu den kräftigen Blau- und Grüntönen der grösseren Kinder reicht die Farbpalette. Es sind schöne Bilder, die wir so produzieren.
Voriger
Nächster

Der Hintergrund, warum wir unsere Kinder mit diesen Uniformen ausgestattet haben, will indes nicht so recht ins Bild passen. Denn da geht es vor allem um die Hygiene und darum, dass die Kinder überhaupt etwas Geeignetes zum Anziehen haben. Die Familien sind so arm, dass sie ihren Kindern kaum mehrere Kleidergarnituren kaufen können. Und auch das Waschen der Kleidung ist eher schwierig. Denn statt mit Waschmaschinen wird hier natürlich weiterhin von Hand gewaschsen – wenn es denn genug Wasser gibt.

Zwei Uniformen pro Kind 

Unsere Kinder bekommen jeweils eine Heimuniform und eine Schuluniform. Die beigen Heimuniformen tragen sie, wenn sie morgens in die Schule kommen. Vor dem Unterricht wechseln sie auf ihre Schuluniform. Die Heimuniform wird dann in unserer Wäscherei gewaschen, damit die Kinder sie abends wieder anziehen können. Und damit wir uns nicht falsch verstehen: Auch das tägliche Waschen ist kein Luxus. Viele der Kinder tragen nur diese Uniformen, weil für Unterwäsche einfach kein Geld da ist.

Die Schuluniformen wurden von der der Firma «namuk» designt, produziert und gesponsert. Sie sind sehr langlebig und wenn doch mal etwas geflickt werden muss, können wir das in unserem eigenen Nähatelier erledigen.

support us.

Start your own initiative