Tourismus in Kambodscha: Ein Sorgenkind mit Potenzial

Farmhouse Resort

Licht und Schatten im Farmhouse Resort

Etihad Airways, Honda, Menarini Asia Pacific, V-ZUG, GIZ, UNIDO: Die Liste der Unternehmen und Organisationen, die in den letzten zwölf Monaten für Veranstaltungen oder Aktivitäten im Bereich Corporate Social Responsibility (CSR) zu uns ins Farmhouse Resort und auf den Campus gekommen sind, kann sich wahrlich sehen lassen.

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Sie alle sind uns mehr als willkommen. Natürlich sind wir grosse Fans von allen uns tangierenden CSR-Programmen. Umso schöner ist es, dass diese Gruppen zumindest teilweise die nicht zufriedenstellenden Auslastungsstatistiken des Resorts verbessern, das übrigens auch in diesem Jahr wieder einige Auszeichnungen gewinnen konnte. Der kambodschanische Tourismus befindet sich weiterhin in einer zumindest fragilen Erholungsphase, wenn wir es weniger fatalistisch ausdrücken dürfen.

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Selbst die Zahlen der ansonsten sehr optimistisch kommunizierenden kambodschanischen Regierung haben für die ersten acht Monate des Jahres 2025 einen Rückgang der internationalen Ankünfte von über 5 % ausgewiesen. Und es ist davon auszugehen, dass die tatsächliche Reisetätigkeit noch deutlich unter den offiziellen Zahlen liegt. Insbesondere europäische Individualreisende, die traditionell einen wichtigen Anteil unserer Gäste ausmachen, reisen derzeit seltener nach Kambodscha.

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Gründe sind neben dem Grenzkonflikt, die schwächere Weltkonjunktur sowie eine Verlagerung der Nachfrage zu stärker beworbenen Zielen wie Vietnam oder Thailand. Ein deutlicher Indikator für die schwache Gesamtnachfrage ist der Rückgang der Besucherzahlen im Angkor-Archäologiepark, der 2024 und in den ersten Monaten 2025 deutlich weniger Gäste verzeichnete als vor der Pandemie. Da Angkor Wat für viele Reisende den Hauptanreiz für eine Kambodscha-Reise darstellt, spiegelt dieser Rückgang das nachlassende internationale Interesse besonders klar wider.

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Trotz der wenig erbaulichen kurzfristigen Perspektiven bleibt das Farmhouse unser grösster und wichtigster Ausbildungsbetrieb. Schon allein deswegen werden wir auch weiterhin einfach alles tun, um für möglichst viele Zielgruppen weltweit attraktiv zu sein. Ein Fokus wird dabei auf den mehr oder weniger individuell erstellten Angeboten für die anfangs bereits erwähnten Businessgäste liegen. Darüber hinaus werden wir 2026 ein Programm für die Menschen lancieren, die für einige Tage oder Wochen bei uns auf dem Campus arbeiten wollen, dabei aber nicht auf den Komfort eines Hotels verzichten möchten. Mehr hierzu werden wir sicher im ersten Newsletter des neuen Jahres vorstellen.

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